Freundschaften

Freitag, 17. Januar 2014


Zur Zeit lebe ich sehr schnell vor mich hin. Ich beginne die Woche, in dem ich Sonntag ins Internat fahre, und im nächsten Moment sitze ich am Freitag schon wieder im Zug zurück nach Eisenach. Wenn ich dann zurück blicke, sehr ich ein Sammelsurium vieler Ereignisse. Was heraus sticht, sind keine besonders aufregenden Erlebnisse. Wenn es überhaupt vorkommt, dass ich mich an etwas besonderes erinnere, dann waren es die besonders anstrengenden Momente. Die Momente, in denen man sich kurz hinsetzt und sich fragt, wie man das schaffen soll.


Und eigentlich ist es irgendwie traurig, dass ich zur Zeit oft nun noch den Gedanken habe "bald ist es ja vorbei, in wenigen Monaten hast du dein Abitur". Ich habe hier, an dieser Schule, die besten Freunde der Welt gefunden. Und ich möchte die letzten gemeinsamen Monate nicht mit der Hoffnung auf das Ende verbringen, sondern damit, gemeinsam zu genießen.
Denn meine Freunde sind nicht Schuld daran, dass das Leben zur Zeit so verdammt anstrengend ist. Es ist einfach der Alltag, die Arbeiten, die Hausaufgaben und die Bewerbungen für's Studium, die an den Nerven ziehen. Und dann hat meine keine Kraft mehr, sich auf die schönen Dinge, auf das Zusammensein mit den Freunden zu konzentrieren. 


Das stört mich sehr. Deshalb möchte ich versuchen, das zu ändern. Ich möchte meine Freunde nicht als ein weiterer Punkt auf meiner niemals endenden To-Do-List sehen. Sondern ich möchte sie als Insel im stürmenden Meer, als Oase in der trockenen Wüste sehen. Freunde rauben keine Zeit; sie geben Kraft. Und darauf muss ich einfach wieder mehr vertrauen. Und mich darauf einlassen, dass meine Freunde mir dabei helfen, positive Momente unvergesslich zu machen.
Dass ich am Freitag im Zug nicht an die blöde Physik-Kursarbeit oder die zeitaufwändige Langzeithausaufgabe in Englisch denke. Sondern dass ich mich zurück erinnern kann an den Kinoabend, Schlittschuhlaufen oder Café trinken mit den besten, wirklich allerbesten Freunden der Welt.
Und falls jemand von euch, die mir meine Tage erhellen, das ließt: Fühlt euch gedrückt! Ich hab euch so lieb und bin stolz darauf, in den letzten vier Jahren einen solche wunderbaren Freundeskreis gefunden zu haben. Und auch nach dem Abi geb' ich euch nie mehr her! :)

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Ich mag sie unheimlich gerne. Schaut doch unbedingt mal dort vorbei, 
es gibt dort eine unglaublich süße Auswahl an Schmuck. :)

Heute gab es mal wieder so einen persönlichen Post, denn das bloggen hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und mich zu besinnen. Und vielleicht geht es ja jemandem genauso wie mir, und ich konnte einen kleinen Denkanstoß geben - das würde mich natürlich am meisten freuen.
Und auch ihr lieben Leser, die, die meinen Blog erst zu dem machen, was er ist: Fühlt auch ihr euch gedrückt, denn ihr seid toll!

Kommentare:

  1. Schönes Outfit :)
    Ich habe gestern geträumt, ich hätte dich besucht. Schon komisch, wenn man bedenkt, dass wir uns nicht kennen :D

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  2. das kenn ich nur zu gut. mir hilft es, wenn ich jeden tag darüber nachdenke oder mir aufschreibe, was den tag gut gemacht hat :)

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Über einen lieben Kommentar freue ich mich immer sehr. Auch Kritik ist super. Aber hier geht alles mit ganz viel Liebe zu, also nett sein! :)