Blogging: Grundregeln zum Design

Dienstag, 17. Juni 2014


Ich bin in vielen Foren und Blogger-Gruppen angemeldet. Immer wieder kommt von relativ neuen BloggerInnen die Frage, was sie an ihrem Blog verbessern könnten. Und wie man mehr Leser bekommt. Ich habe gewiss keinen großen Blog, aber es sind nun doch schon ein paar Leser mehr und einige hundert Seitenaufrufe täglich. Und nach zwei Jahren bloggen habe ich einiges gelernt, so dass sich mein Blog auch sehr verändert hat. Meine Tipps will ich euch heute weiter geben. Und ich werde euch auch ein paar gute andere Artikel verlinken.

Ich habe den Post unterteilt in Design,  Posts schreiben und Bekanntheitsgrad erweitern.
Heute kommt Teil 1, die anderen Teile folgen in den nächsten Tagen.

Wenn ihr mir übrigens eure Meinung zu meinem Design in dieser(klick!) kleinen Umfrage mitteilen würdet, wäre ich euch sehr dankbar! :)


Achtung: Ich bin bei Blogger, es kann also sein, dass manche Tipps sich nicht auf Wordpress oder andere anwenden lassen.

1. Woher bekomme ich ein Design?
Bevor du einen Artikel schreiben kannst, brauchst du ein Design. Ein ansehnliches Layout ist die Grundlage, damit Leser, die deinen Blog aufrufen, nicht sofort wieder abspringen. Du musst also zum einen ein Design haben, das den Leser dazu bringt, weiter zu lesen. Zum anderen aber auf keinen Fall zu viel, das schreckt ab. Um ein Blogdesign zu bekommen, gibt es mehr oder weniger komplizierte Wege.

a) Du kannst entweder die Standardvorlagen nehmen und diese dann im Vorlagendesigner auf deinen Geschmack abstimmen. Man kann, wenn man sich viel Zeit nimmt, schon im Vorlagendesigner sehr viel individualisieren. Die Möglichkeiten sind hier aber begrenzt.
Tipps zur farblichen Gestaltung und Anordnung des Layouts findest du bei 7hundert.

b) Wenn du dich ein bisschen ausgiebiger damit beschäftigst, kannst du mittels html und css die Vorlagen auf deine Vorstellungen anpassen. Hilfreiche Tipps gibt es da zum einen auf Copy Paste Love oder bei der lieben Nadine. Damit lässt sich schon ziemlich viel machen, auch wenn man eigentlich gar kein html versteht. Außerdem kannst du, wenn du eine spezielle Frage hast (zum Beispiel, wie man die Schriftart der Überschriften ändert o.ä.), sie in Bloggerforen stellen. Dazu in Teil 3 mehr. 

c) Du kannst dir ein fertiges, kostenloses Template downloaden. Du findest tolle Templates zum Beispiel hier oder auch bei cpl(einfach mal in der Suche "Template" eingeben). Mein derzeitiges Template ist von cpl, ich habe allerdings einiges noch geändert. 

d) Kaufe ein fertiges Template. Oder lass dir eins persönlich anfertigen. Tolle Templates gibt es zum Beispiel auf Etsy bei ElloThemes und bei 17thAdventueDesign. Es gibt auch Seiten, die dir ein Template komplett nach deinen Vorstellungen Designen. Das kann aber von 20€ bis mehrere hundert Euro kosten.
Bei fertigen Templates besteht aber immer das Risiko, dass du nicht die einzige Bloggerin bist, die dieses Template besitzt.

e) Lern html und designe dir ein eigenes Template. Eindeutig das, was am meisten Arbeit und Motivation erfordert. Ich hatte mal überlegt, dass zu machen und habe dann auf einem Testblog begonnen, mir eines zu designen. Genutzt habe ich dafür die beiden Anleitungen von Myri, einmal für ein einfaches Design und einmal für ein responsive Design. Ich habe die zweite Anleitung genommen und einfach Schritt für Schritt alles durch gearbeitet. Dafür saß ich sehr lange da - plötzlich war es nachts um drei. Und wie du sehen kannst, habe ich immer noch kein eigenes Design. Ich habe das dann doch auf später verschoben, weil es sehr, sehr viel Mühe gemacht hat.
Damit hast du aber auf jeden Fall ein Design, dass nur du hast!
Und obwohl ich jetzt noch kein eigenes Template habe, bin ich froh, dass ich mich damit beschäftigt habe - denn plötzlich verstehe ich das ganze Zeug, was im html so steht. Und das hilft sehr, damit ich mein jetziges Template auf meine Wünsche anpassen kann.


Generell wichtig: Verwendest du Fonts, Brushes, Templates oder anderes, die kostenlos sind, musst  du in der Regel trotzdem irgendwo angeben, wo sie her sind. Bei mir steht ganz unten, dass das Template von cpl ist. Und ich habe eine extra Credits-Seite, die von jeder Unterseite zu erreichen ist. Hier habe ich alle Links gesammelt, da ich einige Brushes und Schriftarten benutze, die ich online gefunden habe. 

Das waren die Dos. Es gibt aber auch immer wieder Dinge, die mir auffallen, die eher vermieden werden sollten, weil es dann zu unruhig wird.
Don'ts beim Design:
· mehr als drei verschiedene Schriftarten
· mehr als fünf verschiedene Farbtöne
· helle Schrift auf dunklem Ton
· zu verschnörkelte Schrift im Haupttext, hier lieber eine serifenlose, schlichte Schriftart verwenden
· einen zu schmalen Postbereich, lieber den Fokus auf den Postbereich legen
· Sidebars auf beiden Seiten - ist nur selten empfehlenswert, lenkt sehr ab
· Bilder in verschiedenen Größen - angenehm ist es, wenn die Bilder alle gleich breit sind, in ähnlicher Breite wie der Text
· Viele grelle Farbtöne und Glitzer - nimmt die Aufmerksamkeit von den Bildern. Wenn man also einen Beauty-, Fashion- oder Fotografieblog hat, sollte der Großteil des Blogs weiß sein, um die Aufmerksamkeit auf die Bilder zu richten.


2. der Anfang - Posts schreiben (klick!)
3. ein Blog ohne Leser? - bekannt werden  (Verlinkung folgt, sobald er online ist)
4. Auswertung der Umfrage (Verlinkung folgt, sobald er online ist)

Noch ein Hinweis zum Schluss: Meine Tipps beruhen auf Erfahrungen, die ich gemacht habe und auf das, was ich von anderen Bloggern gehört habe. Vieles ist natürlich Geschmackssache und wenn du eine andere Meinung hast, würde mich das in den Kommentaren sehr interessieren. :)

Kommentare:

  1. Zu Schriften und ein bisschen zur Farbe habe ich hier auch einen Text verfasst:
    http://imaginary-lights.blogspot.de/2014/05/tipps-tricks-schrift-und-textgestaltung.html
    Vielleicht hilft er dir etwas und du kannst die Tipps etwas ausbauen!

    Liebe Grüße <3

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  2. Tolle Tipps! Gerade für mich, die erst seit Juni einen Blog hat. Ich freue mich schon total auf die kommenden Posts sie sind eine tolle Hilfe! :)
    Liebst, Kate von Liebstes von Herzen

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  3. Ich finde deine Ratschläge wahnsinnig gut & toll ;)

    Love Minnja
    www.minnja.de

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  4. Eins hab ich mich schon immer gefragt: warum wollen Blogger, dass ihr Blog möglichst viele Leser hat?
    Warum ich den Blog lese ist für mich schon eher verständlich: ich bin ziemlich neugierig und betreibe recht gern Prokrastination. Warum andere Leute allerdings ihre Gefühlswelt mit der ganzen Welt teilen wollen, das ich mir noch nicht so ganz verständlich. Warum macht dir das Spaß?

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    1. Ich kann deine Frage total verstehen. Ich denke, wenn man nicht bloggt, versteht man vielelicht wirklich nicht, warum wir das machen.

      Allerdings verstehe ich auch nicht, warum manche Leute ihre Gefühlswelt mit der ganzen Welt teilen wollen.
      Bei mir ist es eher so, dass mir das Schreiben und Fotografieren so viel Spaß macht.
      Ich beschäftige mich viel mit Mode und gebe gern Denkanstöße.
      Ich betrachte meinen Blog also eher als eine Art Onlinemagazin, und weniger als persönliches Tagebuch.
      Und Aufleger eines Magazins oder einer Zeitung wollen ja auch Käufer haben.
      Genauso freuen wir Fashionblogger uns eben über Leser.
      Und es ist natrlich auch so, dass die Leser zeigen, wie bekannt man ist.
      Und je mehr ander eBlogger einen kennen, desto mehr kann man auch mit ihnen in Kontakt treten. Und das macht wirklich Spaß. :)

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  5. ein guter post :) gute tipps vorallem zu den templates
    ich habe auch ein vorgefertigtes und habe es personalisiert
    bei den donts stimme ich nicht ganz zu. zwei sidebars können ein schönes gespiegeltes layout ergeben, das sich im raster befindet. ich finde raster nämlich sehr relevant für einen guten blog

    liebe grüße
    Hydrogenperoxid Lifestyle Blog

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    1. Danke für dein Feedback :)

      Ich denke, dass mit den Sidebars ist Geschmackssache, manche mögen auch zwei Sidebars, ich finde das immer irgendwie ablenkend. ;)

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Über einen lieben Kommentar freue ich mich immer sehr. Auch Kritik ist super. Aber hier geht alles mit ganz viel Liebe zu, also nett sein! :)