How to stay motivated

Freitag, 29. Januar 2016


Prokrastination ist wahrscheinlich das Unwort des Januars. Rücken die Prüfungen näher, finden wir so viele Dinge, die sonst noch getan werden müssen. Die nützlichen: gesund kochen, Staub saugen, Bad putzen, Müll rausbringen, endlich mal Kleidung aussortieren. Die weniger nützlichen: Netflix, basteln, Onlineshopping. Meine Favoriten: Möbel lackieren und Instagram Fotos.

Ich habe mir in den letzten Wochen ein paar Strategien entwickelt, um morgens die Motivation zu haben, aus dem Bett zu kommen und dann wirklich anzufangen zu arbeiten. Ich möchte meine Tipps ein bisschen mit euch teilen.



ORGANISATION  SCHRITT 1: KOPF SORTIEREN


Leichter gesagt als getan. Es ist wirklich schwierig, sich die Zeit so gut einzuteilen, dass man fristgerecht mit allem fertig ist. Ich würde euch also empfehlen, auf eine Liste erst einmal alles aufzuschreiben, was irgendwie zu tun ist. Vielleicht mit Zeitangaben dahinter.
Dann müsst ihr wissen, wie viele Tage ihr habt, was ihr also pro Tag schaffen könnt. Und wie viel Zeit ihr euch für die einzelnen Fachgebiete nehmen möchtet. Sortiert jetzt also grob, an welchem Tag ihr welche Aufgabe erledigt.

ORGANISATION  SCHRITT 2: KALENDER


Mir persönlich hilft es ungemein, wenn ich mir jede Aufgabe wirklich mit Zeit in meinen Kalender einschreibe. Das mache ich nicht das ganze Jahr über, sondern wirklich nur in stressigen Phasen. Dann sehe ich, dass es gut möglich ist, immer wieder mal eine Pause einzubauen für all das, was eurem Köpfchen ein bisschen Entspannung schenkt.

Nun müsst ihr es nur noch schaffen, euch daran zu halten. Dazu ein paar Tipps:

  • Plant realistisch. Wenn ihr merkt, ihr kommt nicht hinterher, baut den Plan um. Es macht mehr Spaß, seinem eigenen Plan vorauszusein, als sich zu ärgern, dass man ihn nicht einholt.
  • Falls euch klare Strukturen helfen, schreibt auch auf, wann ihr aufsteht und wieviel Zeit ihr morgens habt. Ich persönlich versacke nämlich zu gern im Dämmerschlaf und bin um zehn immer noch im Bettchen.
  • Verbannt Zeitdiebe. Ein Youtubevideo, und dann geht's weiter. Meiner Erfahrung nach hört man nach einem Video nie auf. Deshalb: zu den festen Zeiten, die im Kalender stehen, sind Instagram, Pinterest, Blogs, Netflix, Onlineshops und Youtube verboten. Gönnt euch das lieber nach der Arbeitszeit mit gutem Gewissen.


WENN IHR EINMAL DABEI SEID


Ich persönlich gestalte mir das Lernen gern so angenehm wie möglich. Ich nutze verschiedene Techniken (Audio, Erklären, Visualisieren). Weil die Abwechslung mehr Spaß macht. Zu meinen Lerntipps kommt aber noch ein extra Post.

Gönnt euch etwas. Macht euch die Zeit nicht zu einer großen Qual. Macht Kerzen an, (wer sich dann konzentrieren kann) leise Musik und einen leckeren Chai Latte. 

  • Aber ernährt euch nicht nur von Fast Food. Ist verführerisch, ich weiß. Zur Prüfungszeit denkt man sich auch bei jeder Süßigkeit Ich darf das, ist Prüfungszeit. Aber ich habe mit der Zeit gemerkt, dass meine Konzentration immer schlechter wurde. 
  • Ich würde mir nichts verbieten. Aber startet den Tag einfach trotzdem mit einem Vollkornbrot und stellt euch auf den Schreibtisch einen Smoothie aus Spinat, Himbeeren und Äpfeln. Den trinkt ihr dann ganz nebenbei und werdet nicht so matt im Laufe des Tages.
  • Wenn ihr euren Körper mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln versorgt habt, spricht nichts gegen das obligatorische Club Mate und ein paar Kekse. :)
Außerdem liebe ich es, wenn die Unisachen hübsch aussehen. 

  • Ich habe mir ganz viele tolle Schreibwaren bei HEMA bestellt 
  • und meine Bücher eingeschlagen, wie ihr es oben an meinem Mandala-Cover sehen könnt. 
  • Benutzt einen Stift, mit dem ihr richtig gut schreiben könnt.
  • Wenn ich den Tag in der Bibliothek verbringe, brauche ich bequeme Kleidung, aber ich möchte mich auch hübsch fühlen, dann bin ich gleich nochmal viel motivierter. Deshalb gibt es als letztes noch mein perfektes Unioutfit.

Mantel Breuninger, Shirt WITT Weiden, Jeans About You, Schuhe SIXTYSEVEN, 
Uhr Daniel Wellington, Tasche, Notizbuch Amazon, Tasse Buttlers
Bildquellen bei den genannten Shops.


DER LOOK


Das ist doch ein ziemlicher Hipsterlook geworden. Aber so läuft man in Leipzig eben ganz gern rum, und ich bin da mit dabei. Ich hoffe, ihr stört euch daran nicht und euch kann die Kombination ein bisschen inspirieren. Die Schuhe sind zwar nicht ganz flach, aber da ich in der Bibliothek eh meist die Schuhe ausziehe (wir haben so herrlich bequeme Sofas), ist das nicht schlimm.
In eine große Ledertasche passt alles rein. Und ein langärmliges Shirt mit Jeans ist bequem  und alltagstauglich. Dazu kommt meistens noch ein riesen Zara-Schal, damit ich mich dort auch einkuscheln kann.

Wie ist das bei euch? Ist zur Prüfungszeit absoluter Gammellook angesagt? Ich lasse mich wirklich gern auf Pinterest zu Outfits inspirieren morgens, dann hab ich viel mehr Lust, aufzustehen. :)

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen motivieren und ich wünsche euch viel Erfolg bei den Prüfungen!


Kommentare:

  1. Ich finde das Unioutfit ganz wunderbar! Hipster hin oder her ;) Vor allem die Tasche und Schuhe haben es mir angetan.

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  2. Du bist eh die heißeste Studentin auf der Welt!

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Über einen lieben Kommentar freue ich mich immer sehr. Auch Kritik ist super. Aber hier geht alles mit ganz viel Liebe zu, also nett sein! :)